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Das Grand Hotel der Red Sea Hotels in Hurghada

Das Grand Hotel der Red Sea Hotels in Hurghada ist eine sehr schöne weitflächige Hotelanlage direkt am Roten Meer. Die niedrigen Gebäude sind unaufdringlich in den prachtvollen subtropischen Garten integriert. Im nördlichen Teil beim Swimmingpool mit den Superior Deluxe-Zimmern in den gelben Gebäuden ist man zwar am weitesten von den Restaurants entfernt, hat dafür aber vom Zimmer einen der kürzesten Wege zu einem erfrischenden Bad im Roten Meer.

Dabei sollte man aber die tödliche Gefahr, die von den Rückenflossenstacheln der Steinfische (Synanceiinae) ausgeht, auf die man treten könnte, nicht vergessen. Es macht Sinn, sich zum Baden Taucher-Füsslinge anzuziehen und nicht auf den toten Korallen, die bis zum Ufer reichen, rumzugehen. Selten wissen Nicht-Taucher darüber Bescheid und verhalten sich dann auch entsprechend sorglos. Auch am grobsandigen langen Strand geht es sich mit Badeschuhen viel bequemer.

Wie alle Hotels in Hurghada, ist auch das Grand Hotel von der Touristenpolizei am Haupteingang bewacht. Der Metalldetektor am Haupteingang, den man durchschreitet, suggeriert Sicherheit. Es wird das Gefühl vermittelt, dass die ägyptische Polizei im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihr bestes tut um die Touristen zu schützen. Da das Gebiet um Hurghada Sperrgebiet für „normale“ Ägypter ist, sind auch Straßenkontrollen keine Seltenheit, wenn man mit den Einheimischen im Sammeltaxi fährt.

Der morgendliche Ruf des Muezzin (مؤذّن‎, mu'adhdhin) der nahen Moschee  ist in der gesamten Hotelanlage zu hören und nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran genauso wie an das Läuten der Kirchenglocken. Die Anlage ist sehr ruhig und erholsam, da das Nachtleben meistens weit entfernt von den Hotelzimmern stattfindet.

Die meisten Gäste liegen dicht gedrängt in ihren Liegen am Strand, wobei besonders die barbusigen Damen im knappen Tangahöschen ihre Respektlösigkeit vor fremder Kultur und Religion zeigen. Ein ruhiges Plätzchen am Meer findet man in der Anlage kaum und auch daneben nicht. Nördlich davon ist eine Werft und südlich erinnert der freie Strand eher an eine Müllhalde als an einen idyllischen Platz zum Entspannen. Das Shedwan Golden Beach hat mir diesbezüglich besser gefallen. Die Strände der Nachbarhotels Richtung Süden sind durch die Buchten etwas einladender, aber man hat Schwierigkeiten sie vom Meer aus zu betreten, da die Zugänge vom Hotelpersonal gut bewacht sind. Wenn man sich also einen Eindruck von den Nachbarhotels und dessen Strände machen will, dann betritt man das Gelände über den Haupteingang wie ein Gast des Hotels. Die internationalen Animateure des Grand Hotels sind zurückhaltend und drängen zum Glück nicht zum Mitmachen.

Die verschiedenen Restaurants im Grand Hotel bieten bekannte internationale Kost, mit Ausnahme des Restaurants „Arabesque“, das mit orientalischen Köstlichkeiten in Buffetform und gedämpfter arabischer Livemusik den weltoffenen Besucher anzieht. Hält man sich an die Regel „heiß und frisch“, dann kann man alles essen, ohne gesundheitliche Probleme fürchten zu müssen. Ob man die lecker aussehenden Salate und Desserts erst zu Ende des Urlaubs probiert, muss jeder für sich entscheiden. Eine Hepatitis A/B-Impfung sollte jedoch eine Selbstverständlichkeit sein, denn selbst verschlossene Getränke können infiziert sein, wie das gehäufte Auftreten von Hepatitis in einem anderen Hotel in Hurghada zeigte.

Das Mittagessen kann man im Restaurant „Fisherman's Cove“ einnehmen, das sich im südlichen Teil des Hotelgeländes, direkt am Meer in der Nähe der Tauschschule, befindet. Der frisch zubereitete Fisch schmeckt dort vorzüglich, die Preise sind mit denen eines gehobenen europäischen Restaurants vergleichbar. Zu mittags haben die Restaurants außerhalb des Grand Hotels in der „Mall“ meistens geschlossen, sodass man dies bei seiner Tagesplanung berücksichtigen sollte, wenn man vormittags in Sekalla oder Dahar ist und auch dort ist es nicht ganz leicht ein einladendes Restaurant zu Mittag zu finden, das nicht Teil eines Hotels ist.

Das Reinigungspersonal ist, wie in Hurghada üblich, ausschließlich männlich und wird besonders von manchen weiblichen Gästen großzügig mit Geschenken für ihre „Dienste“ bedacht. Weibliches arabisches Hotelpersonal ist die große Ausnahme und wird deswegen viel deutlicher wahrgenommen als in einem europäischen Hotel. Diese kulturelle Besonderheit wird besser verständlich, wenn man sich klar macht, dass die „Roomboys“ ohne ihre Frauen in die Touristenzentren gehen um für ihre Familie Geld zu verdienen. Aus religiöser Sicht ist es wesentlich unproblematischer, wenn ein muslimischer Mann mit einer Christin eine Beziehung anfängt als umgekehrt.

Im Winter geht gegen 16h30 die Sonne unter und danach wird es schnell dunkel. Ein Bummel in der „Mall“ mit den sehr nervenden Händlern, die unbedingt etwas verkaufen wollen, wird schnell langweilig und daher freut man sich über die Abendshows im Hotel, auch wenn man sonst von abendlicher Hotelunterhaltung nicht begeistert ist. Ist das Abendprogramm des Tages nicht so interessant, so kann man auch im Schwesterhotel Grand Resort gegenüber die Vorführung genießen.

 

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