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Dahar, die „Altstadt“ von Hurghada

Dahar (ad-Dahar, al Dahar, el Dahar) wird als „Altstadt“ von Hurghada (arabisch الغردقة‎, hocharabisch al-ġurdaqa, lokaler Dialekt il-ġurdaga, Kairoer Dialekt il-ġardaʾa) bezeichnet. Die Stadt wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zur Verwaltung der Erdölfelder gegründet. Das Stadtgebiet von Hurghada dehnt sich über 30km aus, dichter besiedelt sind jedoch nur die Teile Dahar und Sekalla (as-Siqala, el Sekalla).

Man erreicht Daher am besten mit dem Minibus oder Taxi und sollte sich vorher im Hotel über die üblichen Preise erkundigen und diesen Betrag abgezählt bereit halten. Alternativ kann man auch im Hotel einen Ausflug mit einem fantasievollen Namen nach Dahar buchen.

Dahar ist mit den kleinen bunten Geschäften der Händler und Handwerker viel traditioneller als der Stadteil Sekalla und ladet speziell in der Fußgängerzone, in der sich auch die Station der Touristenpolizei befindet, zum Fotografieren ein. Die Händler am Markt (Suq, arabisch سوق‎) wissen genau, dass sie nur einmal einen kurzen Augenblick eine Chance haben, den Touristen in ein Gespräch zu verwickeln um irgendetwas zu verkaufen, denn die meisten Touristen kommen nur für ein paar Stunden mit einem organisierten Ausflug nach Dahar. Entsprechend aufdringlich wird man mehrmals pro Minute von den Verkäufern angequatscht und es ist nicht so leicht sich auf die Fotomotive zu konzentrieren.

Hat man sich auf ein Gespräch eingelassen, so ist man „verloren“. Die benachbarten Händler versuchen nun umso intensiver ihr Glück, wenn man nichts gekauft hat. Einen Einkaufsbummel, bei dem nur geschaut, aber nicht gekauft wird, kennen die Araber nicht. Wenn man Interesse gezeigt hat und gehen will, ohne etwas zu kaufen, dann war der Preis zu teuer, über den der Händler meint, weiter feilschen zu müssen. Am besten überlegt man sich ein Foto also schon im Kopf, geht zur Stelle wo man fotografieren will, drückt ab und ist sofort wieder weg, sonst wird aus dem Fotografieren nichts. Es ist wichtig dauernd in Bewegung zu sein, wenn die Zeit für Fotos knapp ist, sodass man schon wieder weg ist, bevor der Händler seinen Satz beendet hat. Im Winter wird es schnell dunkel und es gibt einiges zu sehen, das man am besten zu Fuß erkundet.

Keinesfalls sollte man sich auf der Straße von Unbekannten mit der ausgestreckten Hand begrüßen lassen. Die Händler sind kreativ und spekulieren mit der Höflichkeit. Am problemlosesten ist es, wenn man grüßend mit einem freundlichen „salām“, (arabisch سلام‎, Frieden) oder „al-salāmu ʿalaikum“ (السلام عليكم‎, der Frieden auf euch) ohne Stehen zu bleiben, weiter geht.

In die Moschee von Hurghada darf man als Tourist nicht hinein, das mich aber auch nicht wundert, wenn hunderte Touristen in Autobussen heran gekarrt werden, um nur durch die Tür einen kurzen Blick in die Moschee zu werfen. Ich hatte das Gefühl, dass ich nach ein paar freundlichen Worten in Arabisch hineingelassen worden wäre, wollte aber für mich keine Ausnahme haben.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada um Dahar: 27.25055, 33.82093

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