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пустыня сахара

Hurghada Jeep Safari

In Hurghada werden bei jeder Reiseagentur Ausflüge in die Wüste angeboten, die sich meist „Jeep Safari“ nennen. Außer im Preis gibt es keine großen Unterschiede zwischen dem Angebot im Hotel und dem Reisebüro um die Ecke. Spätestens im Beduinendorf triftt man sich mit den Quad-Fahrern wieder.

Jemand, der noch nie in der Wüste war, sollte sich unbedingt einen halben Tag für einen kurzen Ausflug Zeit nehmen. Die „Jeep Safari“ ist natürlich auf Touristen ausgerichtet, aber man muss ja die einzelnen Stationen im Beduinendorf nicht mitmachen, wenn man das schon kennt und kann sich in der Zwischenzeit das ansehen, das einen mehr interessiert. Zum Imbiss im Beduinenzelt findet man sich dann vor der Heimfahrt wieder.

Die Fahrt der Leute, die um das Grand Hotel bzw. das Grand  Resort, gebucht haben, endet in der Regel um das Beduinendorf bei 27º 2' 20.22" N, 33º 39' 18.32" O. Ich fand auch in Sekalla keinen Anbieter, dessen Fotos ein anderes Beduinendorf zeigten. In Dahar zeigte ein Reisebüro einen Ausflug in ein anderes Beduinendorf, doch das hatte geschlossen, um mich näher darüber zu informieren. Eine Alternative ist es eine individuelle Wüstenreise für einen ganzen Tag bei lokalen Anbietern im Internet zu buchen, das klärt man aber besser schon zu Hause ab, denn so eine Tour setzt eine Mindesteilnehmerzahl voraus.

Man bekommt also die Chance einen paar Stunden mit wunderschöner Natur zu erleben, der durch einen unvergesslichen Sonnenuntergang über den Bergen und vielleicht einem Blick in den Sternenhimmel einer klaren Wüstennacht abgeschlossen wird.

Ich habe meine Reise bei Mannai Tours, gleich südlich vom Grand  Resort, gebucht. Die Fahrt ging zuerst Richtung Süden zu einer Kontrollstation. Davor wurden noch ein paar Leute bei anderen Hotels eingesammelt. Da der Platz knapp wurde, fuhr der Reiseleiter ein Stück am Dach mit, wobei ich so meine Bedenken hatte, ob sich der Reiseleiter auf der holprigen Wüstenpiste halten konnte, da wir im Jeep schon ziemlich durchgeschüttelt wurden. Aber es ging zum Glück alles gut.

Bei der Kontrollstation wurden dann die Leute umverteilt und in „meinen“ Jeep kam ein ägyptisches Paar hinzu, das auf Flitterwochen war. Das war natürlich eine gute Gelegenheit Land und Leute abseits vom Tourismus kennenzulernen.

Über Fels- und Geröllwüste (Hammāda) und wilden Hügelfahrten ging die Fahrt weiter. Auf einer weiten Fläche wurde angehalten und man konnte eine Fata Morgana bewundern. Danach wurde bei einem kleinen kleinen Hügel aus Sandwüste (Erg) halt gemacht, der zu Fuß erklommen wurde. Hier gab es auch einen wunderschönen Blick auf die Wüste und einen alleinstehenden Baum.

Auf der anderen Seite wartete bereits der Jeep und nach kurzer Zeit war das Beduinendorf erreicht, in dem man ein paar Stunden verbrachte. Neben geführtem Kamelreiten wurde in einigen Hütten traditionelle Handwerkskunst gezeigt. Natürlich gab es auch die Möglichkeit Webprodukte zu kaufen.

Die meisten Beduinen waren sehr freundlich, ein paar aber wohl von den Trinkgeldern der Touristen verwöhnt und nahmen dies als Selbstverständlichkeit ohne sich zu bedanken. Nach einem Kamelritt hatte ich genug vom Veranstaltungsprogramm und kletterte auf die umliegenden Hügel um von dort Fotos zu machen. Während des Kamelritts ist es sehr schwierig Fotos zu machen. Die ruckartigen Bewegungen des Kamels machen es unmöglich die Kamera ruhig zu halten, geschweige denn, den Ausschnitt genau zu kontrollieren.

Es lohnt sich die Augen offen zu halten und zu beobachten was so nebenbei geschieht, zB brachte ein Lastwagen Wasser. Die Tiere waren halb verhungert. Es war auch interessant den Kindern zuzusehen.

Nach dem atemberaubenden Sonnenuntergang, bei dem sich die Strahlen über den zackigen Bergspitzen brachen, gab es zum Abschluss des Besuches im Beduinendorf eine kleine musikalische Aufführung der Männer, das sich „Beduinen-Disco“ nannte.

Auf der Heimfahrt konnte man bei einer kurzen Pause noch einen wundervollen Blick auf den klaren Sternenhimmel werfen.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada Jeep Safari: 27.03878, 33.65496

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Arabische Beduinen in der Nähe von Hurghada im Muhafazat al Bahr al Ahmar

Einer der schönsten Ausflüge in Hurghada ist der Besuch der Beduinen in der Wüste bei einer Jeep Safari. Ich vermute, dass südlich von Sekalla, speziell bei Reiseagenturen um das Grand Resort und das Grand Hotel, die meisten Jeep Safaris zum selben Beduinendorf bei 27º 2' 19.57" N, 33º 39' 14.62" W führen, also ruhig bei dem Reisebüro buchen, das den besten Preis hat.

Bei Ankunft erklärt der Reiseleiter, dass Fotografieren im Preis inbegriffen ist und man alles fotografieren darf. Die meisten Beduinen lassen sich auch gerne fotografieren, manche dürften aber vom täglichen Touristenrummel sehr genervt sein. Deutet man an, dass man ein Foto machen möchte, so  wurde dies immer freundlich gewährt. Ein bisschen Respekt und Verständnis für die muslimische Kultur sollte man natürlich schon mitbringen.

Die ungestellten Fotos sind natürlicher, aber nur mit langem Tele zu erreichen, das nach ein paar Stunden ziemlich viel feinen Staub abbekommt. Blitzt man nach Sonnenuntergang die Tänzer im Freien, wird man sehen, dass sehr viel Staub in der Luft ist, den man sonst gar nicht merkt. Objektiv wechseln sollte man im Freien daher besser unterlassen. Der beste Kompromiss könnte ein Superzoom sein.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Beduinen in al Baḩr al Aḩmar: 27.03877, 33.65406

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