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Theaterfest Salzburg 2011: Carmen - Sound of Musical - Dudelsack - Sommernachtstraum - Nightfever - Operngala

Das Theaterfest rund um das Salzburger Landestheater bot sehr interessante Einblicke in die harte Arbeit bis ein Stück reif für die Präsentation ist. Da mir versichert wurde, dass auch fotografiert werden darf, nahm ich die Herausforderung an bei diesen extrem schwierigen Lichtbedingungen einige Fotos zu machen, natürlich ohne Blitz, obwohl einige meinten, mit ihren eingebauten Blitzen das ganze Landestheater ausleuchten zu müssen. ;-)

Das meist wenige, aber wechselnde Licht der Spots und dazu schnelle Bewegungen, führen in vielerlei Hinsicht an die Grenzen. Je nach Aufführung gibt es natürlich Unterschiede, Problem ist jedoch immer, das Licht einzuschätzen. Da können innerhalb von Sekunden schon bis zu 5 Lichtwerte Unterschied sein. Es gilt also sehr hohe ISO nur dann zu verwenden, wenn dies auch unbedingt notwendig ist, wobei um jede einzelne ISO-Stufe zu kämpfen ist. Da können aber individuelle User-Programme, die man sich schon zu Hause überlegt, das Fotografieren sehr erleichtern.

Zu der Veränderung des Lichts kommt hinzu, dass Bewegungsunschärfe nur zum Teil ansprechend ist und die benötigte Verschlussgeschwindigkeit auch die ISO, und damit das Bildrauschen in die Höhe treibt. Für Ballett ist 1/250 Sekunde hart an der Grenze und manche Szenen werden verwischt. Für schnelle Bewegungen benötigt man auch Tiefenschärfe, dh man kann sicher nicht ganz aufblenden. Technisch ist man einfach am Limit, aber vielleicht ist es gerade deswegen ein besonderer Reiz solche Fotos zu machen. Auch die Belichtungsmessung selbst ist Gefühlssache. Spotmessung ist nur bedingt Mittel der Wahl, da der Wert meist schon nicht mehr gilt, bis man glaubt, im richtigen Augenblick abzudrücken. Ich habe mich für eine „gefühlte“ Belichtungskorrektur der Mehrfeldmessung entschieden, die ich je nach Objektiv und augenblicklichem Licht anpasste. So kann man sich besser um die Bildgestaltung kümmern. Speziell bei Weitwinkel kann es Sinn machen, den Autofocus zu deaktivieren und die Entfernung manuell zu schätzen.

Mit diesen Vorüberlegungen, kann man dann entspannt auf die Motive der Aufführung warten, wobei man einfach akzeptieren muss, dass einige Fotos aus technischen Gründen sicher verworfen werden müssen.

Die Fotos der Diashows kann man durch Klick auf das Foto, in groß in meiner Galerie ansehen. Gerade die scheinbar (zu) dunklen Bildern gewinnen in voller Größe sehr an Reiz! Bei bognerart.eu klickt man so lange auf das Foto bis die maximale Größe erreicht ist. Alternativ besteht auch die Möglichkeit sich einige der Fotos bei Picasa in groß anzusehen, wozu man links oben auf Vollbild klickt.



Die erste Aufführung, die ich mir am Theaterfest 2011 in Salzburg ansah, war eine Probe mit Peter Breuer.  Peter Breuers Tanztheater nach der Novelle Carmen (1845) des französischen Schriftstellers Prosper Mérimée und der Musik der Carmen-Suite (1967) von Rodion Konstantinowitsch Schtschedrin, macht Lust davon mehr zu sehen. Traumhafte Tänzer! Ein gelungener Anfang des Festes! Fotografisch wahr diese Aufführung für mich am interessantesten, aber auch am schwierigsten.

 

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Danach folgte „Sound of Musical“ mit der fotogenen Wietske van Tongeren und dem ausdrucksstarken Uwe Kröger. Ihre fantastischen Stimmen beeindruckten mich sehr. Dem Charme und der Stimme der Hanna Kastner war ich aber auch sofort verfallen. Die Duette von Hanna Kastner mit Sebastian Smulders überzeugten nicht nur von ihrer musikalischen, sondern auch von ihrer schauspielerischen Qualität. Bei der Probe zum Flashmob nahmen die Kinder mit voller Begeisterung teil und manche Kinder werden wohl in der Nacht davon geträumt haben, irgendwann ein großer Star zu sein.

 

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Für den Flashmob gelang es mir nicht einen guten Platz für Fotos zu ergattern, doch sah ich sofort den Dudelsackspieler Stefan Janauschek.

 

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Ein Sommernachtstraum“ von William Shakespeare folgte nach einer Pause. Diese Probe war sehr kurz und spektakuläre Szenen aus fotografischer Sicht gab es nur wenige.

 

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Nightfever“ wurde in den Kammerspielen geprobt. Die räumlichen Gegebenheiten dort sind für einen Fotografen sehr schwierig, wenn man an den Platz gebunden ist.  Ein paar Bilder zur Erinnerung sind mir aber gelungen.

 

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Abgeschlossen wurde das Theaterfest 2011 mit der Operngala und der Verleihung der Publikumspreise 2011. Ein paar der auftretenden Künstler konnte ich auch dieses Mal im Bild festhalten.

 

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