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il-gurdaga

Hurghada Jeep Safari

In Hurghada werden bei jeder Reiseagentur Ausflüge in die Wüste angeboten, die sich meist „Jeep Safari“ nennen. Außer im Preis gibt es keine großen Unterschiede zwischen dem Angebot im Hotel und dem Reisebüro um die Ecke. Spätestens im Beduinendorf triftt man sich mit den Quad-Fahrern wieder.

Jemand, der noch nie in der Wüste war, sollte sich unbedingt einen halben Tag für einen kurzen Ausflug Zeit nehmen. Die „Jeep Safari“ ist natürlich auf Touristen ausgerichtet, aber man muss ja die einzelnen Stationen im Beduinendorf nicht mitmachen, wenn man das schon kennt und kann sich in der Zwischenzeit das ansehen, das einen mehr interessiert. Zum Imbiss im Beduinenzelt findet man sich dann vor der Heimfahrt wieder.

Die Fahrt der Leute, die um das Grand Hotel bzw. das Grand  Resort, gebucht haben, endet in der Regel um das Beduinendorf bei 27º 2' 20.22" N, 33º 39' 18.32" O. Ich fand auch in Sekalla keinen Anbieter, dessen Fotos ein anderes Beduinendorf zeigten. In Dahar zeigte ein Reisebüro einen Ausflug in ein anderes Beduinendorf, doch das hatte geschlossen, um mich näher darüber zu informieren. Eine Alternative ist es eine individuelle Wüstenreise für einen ganzen Tag bei lokalen Anbietern im Internet zu buchen, das klärt man aber besser schon zu Hause ab, denn so eine Tour setzt eine Mindesteilnehmerzahl voraus.

Man bekommt also die Chance einen paar Stunden mit wunderschöner Natur zu erleben, der durch einen unvergesslichen Sonnenuntergang über den Bergen und vielleicht einem Blick in den Sternenhimmel einer klaren Wüstennacht abgeschlossen wird.

Ich habe meine Reise bei Mannai Tours, gleich südlich vom Grand  Resort, gebucht. Die Fahrt ging zuerst Richtung Süden zu einer Kontrollstation. Davor wurden noch ein paar Leute bei anderen Hotels eingesammelt. Da der Platz knapp wurde, fuhr der Reiseleiter ein Stück am Dach mit, wobei ich so meine Bedenken hatte, ob sich der Reiseleiter auf der holprigen Wüstenpiste halten konnte, da wir im Jeep schon ziemlich durchgeschüttelt wurden. Aber es ging zum Glück alles gut.

Bei der Kontrollstation wurden dann die Leute umverteilt und in „meinen“ Jeep kam ein ägyptisches Paar hinzu, das auf Flitterwochen war. Das war natürlich eine gute Gelegenheit Land und Leute abseits vom Tourismus kennenzulernen.

Über Fels- und Geröllwüste (Hammāda) und wilden Hügelfahrten ging die Fahrt weiter. Auf einer weiten Fläche wurde angehalten und man konnte eine Fata Morgana bewundern. Danach wurde bei einem kleinen kleinen Hügel aus Sandwüste (Erg) halt gemacht, der zu Fuß erklommen wurde. Hier gab es auch einen wunderschönen Blick auf die Wüste und einen alleinstehenden Baum.

Auf der anderen Seite wartete bereits der Jeep und nach kurzer Zeit war das Beduinendorf erreicht, in dem man ein paar Stunden verbrachte. Neben geführtem Kamelreiten wurde in einigen Hütten traditionelle Handwerkskunst gezeigt. Natürlich gab es auch die Möglichkeit Webprodukte zu kaufen.

Die meisten Beduinen waren sehr freundlich, ein paar aber wohl von den Trinkgeldern der Touristen verwöhnt und nahmen dies als Selbstverständlichkeit ohne sich zu bedanken. Nach einem Kamelritt hatte ich genug vom Veranstaltungsprogramm und kletterte auf die umliegenden Hügel um von dort Fotos zu machen. Während des Kamelritts ist es sehr schwierig Fotos zu machen. Die ruckartigen Bewegungen des Kamels machen es unmöglich die Kamera ruhig zu halten, geschweige denn, den Ausschnitt genau zu kontrollieren.

Es lohnt sich die Augen offen zu halten und zu beobachten was so nebenbei geschieht, zB brachte ein Lastwagen Wasser. Die Tiere waren halb verhungert. Es war auch interessant den Kindern zuzusehen.

Nach dem atemberaubenden Sonnenuntergang, bei dem sich die Strahlen über den zackigen Bergspitzen brachen, gab es zum Abschluss des Besuches im Beduinendorf eine kleine musikalische Aufführung der Männer, das sich „Beduinen-Disco“ nannte.

Auf der Heimfahrt konnte man bei einer kurzen Pause noch einen wundervollen Blick auf den klaren Sternenhimmel werfen.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada Jeep Safari: 27.03878, 33.65496

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Dahar, die „Altstadt“ von Hurghada

Dahar (ad-Dahar, al Dahar, el Dahar) wird als „Altstadt“ von Hurghada (arabisch الغردقة‎, hocharabisch al-ġurdaqa, lokaler Dialekt il-ġurdaga, Kairoer Dialekt il-ġardaʾa) bezeichnet. Die Stadt wurde Anfang des 20. Jahrhunderts zur Verwaltung der Erdölfelder gegründet. Das Stadtgebiet von Hurghada dehnt sich über 30km aus, dichter besiedelt sind jedoch nur die Teile Dahar und Sekalla (as-Siqala, el Sekalla).

Man erreicht Daher am besten mit dem Minibus oder Taxi und sollte sich vorher im Hotel über die üblichen Preise erkundigen und diesen Betrag abgezählt bereit halten. Alternativ kann man auch im Hotel einen Ausflug mit einem fantasievollen Namen nach Dahar buchen.

Dahar ist mit den kleinen bunten Geschäften der Händler und Handwerker viel traditioneller als der Stadteil Sekalla und ladet speziell in der Fußgängerzone, in der sich auch die Station der Touristenpolizei befindet, zum Fotografieren ein. Die Händler am Markt (Suq, arabisch سوق‎) wissen genau, dass sie nur einmal einen kurzen Augenblick eine Chance haben, den Touristen in ein Gespräch zu verwickeln um irgendetwas zu verkaufen, denn die meisten Touristen kommen nur für ein paar Stunden mit einem organisierten Ausflug nach Dahar. Entsprechend aufdringlich wird man mehrmals pro Minute von den Verkäufern angequatscht und es ist nicht so leicht sich auf die Fotomotive zu konzentrieren.

Hat man sich auf ein Gespräch eingelassen, so ist man „verloren“. Die benachbarten Händler versuchen nun umso intensiver ihr Glück, wenn man nichts gekauft hat. Einen Einkaufsbummel, bei dem nur geschaut, aber nicht gekauft wird, kennen die Araber nicht. Wenn man Interesse gezeigt hat und gehen will, ohne etwas zu kaufen, dann war der Preis zu teuer, über den der Händler meint, weiter feilschen zu müssen. Am besten überlegt man sich ein Foto also schon im Kopf, geht zur Stelle wo man fotografieren will, drückt ab und ist sofort wieder weg, sonst wird aus dem Fotografieren nichts. Es ist wichtig dauernd in Bewegung zu sein, wenn die Zeit für Fotos knapp ist, sodass man schon wieder weg ist, bevor der Händler seinen Satz beendet hat. Im Winter wird es schnell dunkel und es gibt einiges zu sehen, das man am besten zu Fuß erkundet.

Keinesfalls sollte man sich auf der Straße von Unbekannten mit der ausgestreckten Hand begrüßen lassen. Die Händler sind kreativ und spekulieren mit der Höflichkeit. Am problemlosesten ist es, wenn man grüßend mit einem freundlichen „salām“, (arabisch سلام‎, Frieden) oder „al-salāmu ʿalaikum“ (السلام عليكم‎, der Frieden auf euch) ohne Stehen zu bleiben, weiter geht.

In die Moschee von Hurghada darf man als Tourist nicht hinein, das mich aber auch nicht wundert, wenn hunderte Touristen in Autobussen heran gekarrt werden, um nur durch die Tür einen kurzen Blick in die Moschee zu werfen. Ich hatte das Gefühl, dass ich nach ein paar freundlichen Worten in Arabisch hineingelassen worden wäre, wollte aber für mich keine Ausnahme haben.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada um Dahar: 27.25055, 33.82093

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Folklore Abendshow im Grand Hotel Hurghada

So wie in vielen anderen Hotels Hurghadas auch, hat auch das Grand Hotel der Red Sea Hotels eine tägliche Abendshow, die man, mangels interessanter Alternativen am Abend, in den langen Winternächten gerne besucht.

Das Programm wechselt täglich und hat teils hohes Niveau. Mindestens einmal in der Woche gibt es eine Bauchtanz-Vorführung (raqs sharqi). Es werden aber auch andere traditionielle Landestänze (raqs baladi), wie z.B. Tänze der Nubier und Sufitänze (Tanz der drehenden Derwische) gezeigt.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada Grand Hotel Show: 27.17395, 33.82476

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Die prachtvolle Gartenanlage im Grand Hotel von Hurghada

Das Grand Hotel der Red Sea Hotels in Hurghada hat eine prachtvolle subtropische Gartenanlage, die es lohnt, näher angesehen zu werden. Kommt man vom märchenhaften Schwesterhotel Grand Resort, das vom Grand Hotel durch eine Straße getrennt ist, gelangt man durch diesen traumhaften Garten mitten in der Wüste zum Strand.

Die meisten Pflanzen sind wie in einem botanischen Garten beschriftet und man sieht, dass die Gärtner mit Liebe am Werk sind. Diese haben sich sicher genauso ein Trinkgeld verdient, wie manch engagierter Kellner.

Als Fotograf könnte man dort Tage verbringen und entdeckt noch immer neue Motive, seien es Blüten, Bäume oder auch Vögel, die sich dort zeitweise in größerer Anzahl aufhalten. Die Gartenanlage ist auch nachts eindrucksvoll beleuchtet, besonders die Bäume in der Nähe des Arabesque Restaurants.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada Grand Hotel Garten: 27.17465, 33.82619

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Das Grand Hotel der Red Sea Hotels in Hurghada

Das Grand Hotel der Red Sea Hotels in Hurghada ist eine sehr schöne weitflächige Hotelanlage direkt am Roten Meer. Die niedrigen Gebäude sind unaufdringlich in den prachtvollen subtropischen Garten integriert. Im nördlichen Teil beim Swimmingpool mit den Superior Deluxe-Zimmern in den gelben Gebäuden ist man zwar am weitesten von den Restaurants entfernt, hat dafür aber vom Zimmer einen der kürzesten Wege zu einem erfrischenden Bad im Roten Meer.

Dabei sollte man aber die tödliche Gefahr, die von den Rückenflossenstacheln der Steinfische (Synanceiinae) ausgeht, auf die man treten könnte, nicht vergessen. Es macht Sinn, sich zum Baden Taucher-Füsslinge anzuziehen und nicht auf den toten Korallen, die bis zum Ufer reichen, rumzugehen. Selten wissen Nicht-Taucher darüber Bescheid und verhalten sich dann auch entsprechend sorglos. Auch am grobsandigen langen Strand geht es sich mit Badeschuhen viel bequemer.

Wie alle Hotels in Hurghada, ist auch das Grand Hotel von der Touristenpolizei am Haupteingang bewacht. Der Metalldetektor am Haupteingang, den man durchschreitet, suggeriert Sicherheit. Es wird das Gefühl vermittelt, dass die ägyptische Polizei im Rahmen ihrer Möglichkeiten ihr bestes tut um die Touristen zu schützen. Da das Gebiet um Hurghada Sperrgebiet für „normale“ Ägypter ist, sind auch Straßenkontrollen keine Seltenheit, wenn man mit den Einheimischen im Sammeltaxi fährt.

Der morgendliche Ruf des Muezzin (مؤذّن‎, mu'adhdhin) der nahen Moschee  ist in der gesamten Hotelanlage zu hören und nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran genauso wie an das Läuten der Kirchenglocken. Die Anlage ist sehr ruhig und erholsam, da das Nachtleben meistens weit entfernt von den Hotelzimmern stattfindet.

Die meisten Gäste liegen dicht gedrängt in ihren Liegen am Strand, wobei besonders die barbusigen Damen im knappen Tangahöschen ihre Respektlösigkeit vor fremder Kultur und Religion zeigen. Ein ruhiges Plätzchen am Meer findet man in der Anlage kaum und auch daneben nicht. Nördlich davon ist eine Werft und südlich erinnert der freie Strand eher an eine Müllhalde als an einen idyllischen Platz zum Entspannen. Das Shedwan Golden Beach hat mir diesbezüglich besser gefallen. Die Strände der Nachbarhotels Richtung Süden sind durch die Buchten etwas einladender, aber man hat Schwierigkeiten sie vom Meer aus zu betreten, da die Zugänge vom Hotelpersonal gut bewacht sind. Wenn man sich also einen Eindruck von den Nachbarhotels und dessen Strände machen will, dann betritt man das Gelände über den Haupteingang wie ein Gast des Hotels. Die internationalen Animateure des Grand Hotels sind zurückhaltend und drängen zum Glück nicht zum Mitmachen.

Die verschiedenen Restaurants im Grand Hotel bieten bekannte internationale Kost, mit Ausnahme des Restaurants „Arabesque“, das mit orientalischen Köstlichkeiten in Buffetform und gedämpfter arabischer Livemusik den weltoffenen Besucher anzieht. Hält man sich an die Regel „heiß und frisch“, dann kann man alles essen, ohne gesundheitliche Probleme fürchten zu müssen. Ob man die lecker aussehenden Salate und Desserts erst zu Ende des Urlaubs probiert, muss jeder für sich entscheiden. Eine Hepatitis A/B-Impfung sollte jedoch eine Selbstverständlichkeit sein, denn selbst verschlossene Getränke können infiziert sein, wie das gehäufte Auftreten von Hepatitis in einem anderen Hotel in Hurghada zeigte.

Das Mittagessen kann man im Restaurant „Fisherman's Cove“ einnehmen, das sich im südlichen Teil des Hotelgeländes, direkt am Meer in der Nähe der Tauschschule, befindet. Der frisch zubereitete Fisch schmeckt dort vorzüglich, die Preise sind mit denen eines gehobenen europäischen Restaurants vergleichbar. Zu mittags haben die Restaurants außerhalb des Grand Hotels in der „Mall“ meistens geschlossen, sodass man dies bei seiner Tagesplanung berücksichtigen sollte, wenn man vormittags in Sekalla oder Dahar ist und auch dort ist es nicht ganz leicht ein einladendes Restaurant zu Mittag zu finden, das nicht Teil eines Hotels ist.

Das Reinigungspersonal ist, wie in Hurghada üblich, ausschließlich männlich und wird besonders von manchen weiblichen Gästen großzügig mit Geschenken für ihre „Dienste“ bedacht. Weibliches arabisches Hotelpersonal ist die große Ausnahme und wird deswegen viel deutlicher wahrgenommen als in einem europäischen Hotel. Diese kulturelle Besonderheit wird besser verständlich, wenn man sich klar macht, dass die „Roomboys“ ohne ihre Frauen in die Touristenzentren gehen um für ihre Familie Geld zu verdienen. Aus religiöser Sicht ist es wesentlich unproblematischer, wenn ein muslimischer Mann mit einer Christin eine Beziehung anfängt als umgekehrt.

Im Winter geht gegen 16h30 die Sonne unter und danach wird es schnell dunkel. Ein Bummel in der „Mall“ mit den sehr nervenden Händlern, die unbedingt etwas verkaufen wollen, wird schnell langweilig und daher freut man sich über die Abendshows im Hotel, auch wenn man sonst von abendlicher Hotelunterhaltung nicht begeistert ist. Ist das Abendprogramm des Tages nicht so interessant, so kann man auch im Schwesterhotel Grand Resort gegenüber die Vorführung genießen.

 

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada Grand Hotel: 27.17603, 33.82576

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Das märchenhafte Grand Resort der Red Sea Hotels in Hurghada

Das Grand Resort der Red Sea Hotels in Hurghada hat durch seine orientalische Architektur eine besondere Anziehung. Es befindet sich gegenüber dem Grand Hotel auf der anderen Straßenseite, das direkt am Roten Meer liegt. Die Zimmer blicken meistens auf eine schöne Pool-Landschaft in einem weitflächigen Innenhof, sodass man auch im Winter bei starkem Wind die Sonne genießen kann.

Zum Meer sind es ca. 5 Minuten zu Fuß durch die subtropische Gartenanlage des Grand Hotels. Da der Weg zum Strand abwechslungsreich ist, empfindet man diesen als schönen Spaziergang und nicht als unangenehme Notwendigkeit.

Die Entscheidung, ob man sich für das Grand Resort oder das Grand Hotel bei der Wahl des Hotels entscheiden soll, ist nicht leicht. Beide Hotels haben ihre Vorzüge. Die Zimmer des Grand Hotels sind sehr schön, besonders die Superior Deluxe-Zimmer, das Ambiente der Zimmer des Grand Resorts ist ohne Zweifel orientalischer. Der Baldachin (das Wort ist arabischen Ursprungs und kommt von Bagdad) über dem riesigen Bett erweckt Erinnerungen an die Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, besonders wenn man abends das Zimmer nach einem kurzen Weg durch die märchenhaft beleuchtete Hotelanlage betritt.

Hat man sich für eine Junior Suite entschieden, so kann man auch einen sehr großen Balkon genießen, der in runden Türmchen angebaut ist. Neben den Restaurants mit internationaler Küche in Buffet-Form für die Gäste mit Halbpension, gibt es ein köstliches À la carte-Restaurant, für das man rechtzeitig reservieren muss. Einige wenige Gerichte sind bei Halbpension inbegriffen, meistens sind jedoch Aufzahlungen notwendig, die mit den Preisen der Speisen in guten europäischen Restaurants vergleichbar sind. Man wundert sich, dass es die Kellner in solchen gehobenen Restaurants auch notwendig haben, die Gäste mit simplen Münzen-Wechseltricks zu übervorteilen. (Ich wurde ersucht 5 1€-Münzen gegen einen Schein zu wechseln und dann hatte der Kellner nur 4 Münzen und schaute einen treuherzig an. Kurz danach das gleiche Spiel ein paar Tische weiter).

Eine Unverschämtheit fand ich es auch, dass es verboten war, Speisen oder Getränke, die man außerhalb des Hotelbereiches gekauft hatte, in das Zimmer mitzunehmen. Man wurde zwar nur dann darauf angesprochen bzw. kontrolliert, wenn dies offensichtlich war, trotzdem ist dies eine Einschränkung persönlicher Rechte, die nicht zu akzeptieren ist und die man sich nicht gefallen lassen sollte. Das Angebot in der Hotelanlage ist gezwungener Maßen eingeschränkt und warum sollte es im Urlaub verboten sein, sich manchmal etwas auf dem Zimmer gönnen, das nur außerhalb erhältlich ist. Wer solchen Schikanen aus dem Weg gehen will, könnte sich übdrlegen ein privates Appartement zu buchen.

Viele Gedanken, die ich bereits zum Grand Hotel geschrieben habe, treffen auch für das Grand Resort zu. Auch die Abendshow im Grand Resort wechselt täglich und ein paar Tage später kann man diese Vorführung auch bei einer Abendshow im Grand Hotel sehen.

Aus fotografischer Sicht ist das Grand Hotel ein Paradies für Nachtaufnahmen. Mit etwas Kreativität kommt man mit einem kleinen Reisetischstativ gut zurecht. Auch außerhalb der Hotelanlage hatte ich nachts nie Angst bestohlen oder überfallen zu werden. Die Ägypter schauten nur neugierig und gingen dann weiter. Weder im Grand Resort noch im Grand Hotel verschwanden Ladegeräte, Batterien, etc. oder auch Kleingeld, das offen herum lag.

Die nahe Umgebung bietet nach einigen Tagen nicht mehr viel, sodass man die Gelegenheit zu einer Fahrt in die Fußgängerzone und zum alten Fischerhafen von Dahar oder nach Sekalla unbedingt wahrnehmen sollte. Ein Halbtagesausflug in die Sahara zu den arabischen Beduinen ist ein Erlebnis, das man nicht vergessen wird.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada Grand Resort: 27.17353, 33.82347

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Arabische Beduinen in der Nähe von Hurghada im Muhafazat al Bahr al Ahmar

Einer der schönsten Ausflüge in Hurghada ist der Besuch der Beduinen in der Wüste bei einer Jeep Safari. Ich vermute, dass südlich von Sekalla, speziell bei Reiseagenturen um das Grand Resort und das Grand Hotel, die meisten Jeep Safaris zum selben Beduinendorf bei 27º 2' 19.57" N, 33º 39' 14.62" W führen, also ruhig bei dem Reisebüro buchen, das den besten Preis hat.

Bei Ankunft erklärt der Reiseleiter, dass Fotografieren im Preis inbegriffen ist und man alles fotografieren darf. Die meisten Beduinen lassen sich auch gerne fotografieren, manche dürften aber vom täglichen Touristenrummel sehr genervt sein. Deutet man an, dass man ein Foto machen möchte, so  wurde dies immer freundlich gewährt. Ein bisschen Respekt und Verständnis für die muslimische Kultur sollte man natürlich schon mitbringen.

Die ungestellten Fotos sind natürlicher, aber nur mit langem Tele zu erreichen, das nach ein paar Stunden ziemlich viel feinen Staub abbekommt. Blitzt man nach Sonnenuntergang die Tänzer im Freien, wird man sehen, dass sehr viel Staub in der Luft ist, den man sonst gar nicht merkt. Objektiv wechseln sollte man im Freien daher besser unterlassen. Der beste Kompromiss könnte ein Superzoom sein.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Beduinen in al Baḩr al Aḩmar: 27.03877, 33.65406

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Abendshow im Grand Resort Hurghada

Die Shows im Grand Resort der Red Sea Hotels in Hurghada kann man auch zeitversetzt im Schwesterhotel gegenüber, im Grand Hotel sehen. War die Tanzvorführung (raqs sharqi, raqs baladi) so beeindruckend, dass man sie noch einmal sehen möchte, dann braucht man sich nur im Foyer nach dem Wochenplan suchen, um den Termin im Grand Hotel zu erfahren.

Technisch gesehen ist das Fotografieren der Show nicht einfach. Ohne externen Blitz wird man nicht weit kommen und auch der Autofokus fordert die Kamera, wenn dunkelhäutige Nubier im gedämpften Licht tanzen.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada Grand Resort Show: 27.17425, 33.82386

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Der Hafen und die „Altstadt“ von Hurghada im Stadtteil Dahar

Dieses Mal wollte ich dem Basar (Sūq, arabisch سوق‎) im Stadtteil Dahar (ad-Dahar, al Dahar, el Dahar) von Hurghada (arabisch الغردقة‎, Al Ghardaqah) nicht viel Zeit widmen, sondern versuchen etwas vom täglichen Leben der Ägypter mitzubekommen und machte mich zu Fuß in Richtung Fischerhafen auf.

Man kann sich natürlich auch ein Taxi zum Hafen nehmen, das sehr wenig kostet, wenn man sich denn nicht gewaltig übervorteilen lässt. Ich ging lieber zu Fuß, weil man dann mehr vom Alltagsleben mitbekommt und ich auch gerade wenig Lust hatte, dem Taxifahrer zu zeigen, dass ich seine Tricks kenne. Das Taxameter ist in der Regel sehr kunstvoll mit einem Tuch verdeckt, gerade defekt, oder was auch immer und dann gehen die Diskussionen los. Es nervt sehr bei jeder Taxifahrt die Herausforderung anzunehmen, dass man nicht so dumm ist, auf die verschiedenen Tricks hereinzufallen. Der ehrliche Taxifahrer, der das Taxameter von sich aus einschaltet und zurückstellt, ist die große Ausnahme und dies sollte man freiwillig mit einem großzügigen Trinkgeld (Sadaqah, صدقة‎) belohnen und auch den Grund dafür sagen. Es ist nicht so sehr das Problem den doppelten regulären Touristen-Fahrpreis zu zahlen, als das Image zu hinterlassen, dass alle Touristen dumm sind und der Taxifahrer die Meinung hat, dass es auch gerechtfertigt sei, den Touristen zu betrügen, da die Zakat (زكاة‎) im Islam ja eine hohe Verpflichtung ist.

Ich ging also vom Souk in nördliche Richtung (den längeren Weg) um den Hügel herum und dann am Meer weiter in südlicher Richtung um dabei auch noch einen kurzen Blick auf das Hotel Shedwan Golden Beach zu werfen.  Wenn lautes Geschrei hörbar wird und Fischgeruch in der salzigen Luft liegt, ist man am Ziel angelangt. Davor kommt noch eine kleine Werft, die auch zum Fotografieren einladet.

Bei den Fischerbooten fällt auf, dass viele Boote in türkis angestrichen sind. Am frühen Nachmittag ist der Fisch bereits verkauft und die Fischer bereiten sich auf den nächsten Tag vor. Im Gegensatz zum Souq wird man hier nicht bedrängt irgend etwas zu kaufen und ein kleiner „small talk“ freut die Fischer, die dann auch nichts dagegen hatten, dass man von ihnen ein Foto macht.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hurghada um den Fischerhafen in Dahar: 27.22956, 33.84257

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Eindrücke im Shedwan Golden Beach und im Shedwan Garden Hotel in Hurghada

Das Shedwan Golden Beach Hotel und das Shedwan Garden Hotel sind zwei benachbarte Hotels in einer gemeinsamen Hotelanlage der Gruppe der Red Sea Hotels im Stadtteil Dahar (ad-Dahar, al Dahar, el Dahar) von Hurghada (arabisch الغردقة‎, al-ġurdaqa).

Fasziniert von der Pracht des Gartens des Grand Hotels war ich neugierig auf das Shedwan Garden. Der Garten ist sehr schön gepflegt, ist aber mit der Vielfalt des subtropischen Gartens des Grand Hotels nicht vergleichbar. Die kleinen Buchten am groben Sandstrand haben jedoch einen besonderes Reiz, sofern es die exponierte Lage bei stürmischen Wind nicht unmöglich macht, sich dort wohl zu fühlen. Aus fotografischer Sicht ist das Grand Resort und das Grand Hotel reizvoller.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Shedwan Golden Beach und Shedwan Garden Hotel: 27.26314, 33.81544

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