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2006-11

Sonnenuntergang am Wallersee

In manchen Jahren gibt es im nahenden Winter im Salzburger Land  fantastische Sonnenuntergänge. Im Flachgau (Salzburger Land) liegt der Wallersee, von dessen Nordufer ich bei leichtem Nebel in Richtung Hochstaufen (Chiemgauer Alpen) zwei wunderschöne Sonnenuntergänge fotografieren konnte. Die Canon PowerShot G7 kommt zwar im Telebereich bei weitem nicht an die Panasonic Lumix FZ20 ran, konnte aber zeigen, dass man mit ihr mit den vorhandenen Mitteln die Atmosphäre auch schön einfangen kann.

Ich freue mich, dass ich Leute aus fernen Ländern von der Schönheit des Salzburger Landes begeistgern konnte. Teresa aus Portugal kann vor lauter Sehnsucht nach dieser Landschaft nicht schlafen und so mancher Betrachter eines Reiseführers wird wohl von einer Reise nach Salzburg träumen.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Wallersee: 47.928953, 13.202863

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Dämmerung bei Anif

Es reizt natürlich eine neue Kamera an der Grenze des Möglichen einzusetzen. Fotos in der Dämmerung mit Gegenlicht und ohne Stativ sind einer Herausforderung an die Belichtung, an den Stabilisator und das Rauschen. Der Nebel reduziert natürlich die Schärfe und verstärkt auch den Eindruck des Bildrauschens. Wunder darf man nicht erwarten, aber ich finde die Canon PowerShot G7 hat sich ganz tapfer geschlagen.

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GPS-Koordinaten des Fotospots „Dämmerung bei Anif“: 47.76015, 13.05956

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Die Canon PowerShot G7 macht das Rennen

Nach verschiedenen Testfotos mit der Canon PowerShot A710 IS und G7 muss überlegt werden, welche der beiden Kameras den besten Kompromiss für eine „Einsteckkamera“ bietet.

Die Canon PowerShot G7 ist bereits relativ groß, fast schon zu groß um irgendwo eingeschoben zu werden. Notfalls passt sie gerade in eine Hosen- oder Hemdtasche, ist dort aber auch vom Gewicht schon stark zu spüren.

Die Canon PowerShot A710 IS liegt im Gegensatz zur G7 super in einer Hand. Man hat keine Angst, dass sie unbeabsichtigt aus der Hand fällt. Der Umhängegurt, der der G7 beiliegt, ist zum Einschieben kein Thema und auch eine Handschlaufe stört, wenn man die Kamera beispielsweise in der Hemdtasche einschiebt.

Gegen die Canon PowerShot A710 IS spricht aber, dass sie bei extremen Gegenlicht viel schlechtere Fotos macht, ich aber sehr gerne Gegenlicht verwende und das Bild an den Rändern bei voller Auflösung bei der A710 IS sehr matschig ist. Auch rauscht die Canon PowerShot A710 IS deutlicher als die Canon PowerShot G7.

Canon PowerShot G7Die Canon PowerShot G7 hat noch ein paar andere Features, die ich sehr praktisch finde, z.B. das ISO-Einstellrad und den Blitzschuh. Somit fällt die Entscheidung zugunsten der Canon PowerShot G7 und ich hoffe, dass die Kamera in der Praxis doch nicht etwas zu groß und zu schwer ist, sodass sie dann zu Hause ist, wenn ich sie eigentlich dabei haben sollte.

Im Album „Mondseer Land“ findet man Fotos von der Canon PowerShot A710 IS und G7. Die sehr schlechten Fotos von der A710 IS bei Gegenlicht habe ich mir aber nicht behalten.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Mondseer Land: 47.80903, 13.41556

 

 

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Die Grenzen der Kompaktkameras

Bei diesen Fotos ging es darum zu zeigen, was bei schlechtem Licht mit Kompaktkameras möglich ist. In einer Kirche ist es wichtig, dass man der Würde des Ortes entsprechend, unauffällig ohne Blitz oder auch Stativ fotografiert und dabei auch durch das Auslösegeräusch nicht stört. Spiegelfreflexkameras, die mit hohen ISO-Zahlen viel besser zurecht kommen, können oft nicht das Mittel der Wahl sein, da sich durch den Hall in der Kirche das Auslösegeräusch noch verstärkt.

Eine dunkle Kirche mit wenig Tageslicht ist somit die absolute Herausforderung an jede Kamera und jede Optik, nicht nur wegen des Rauschens des Sensors, sondern auch der Autofocus ist bei vollem Tele und offener Blende sehr gefordert.

Es wurde bei diesen Fotos klar, dass die Sensorgröße eine wesentliche Rolle spielt. Es wurde teilweise bewusst im Grenzbereich mit sehr hohen Empfindlichkeiten und langem Tele fotografiert. Mit etwas Glück hätte man manchmal auch nicht verwackelt, wenn die Empfindlichkeit um 1 Stufe verringert worden wäre, das die technische Qualität deutlich verbessert hätte.

Zur vollsten Zufriedenheit überzeugen, konnte weder die Canon PowerShot A710 IS noch die G7. Die Physik setzt eben Grenzen und man kann unter solchen Bedingungen einfach nur „nette“ Erinnerungsfotos machen, wenn das Licht so unbrauchbar ist.

 

 
 

 

 

Die Diaschau zeigt Fotos von beiden Kameras:

 

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GPS-Koordinaten des Fotospots Maria Plain: 47.83832, 13.03926

 

 

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Berchtesgadener Land im November

Noch ein paar Testfotos mit der Canon PowerShot A710 IS im Berchtesgadener Land.

 

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GPS-Koordinaten des Fotospots Berchtesgadener Land: 47.676759, 13.023884

 

 

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Schlosspark Hellbrunn

Die Canon Powershot A710 IS durfte im Schlosspark von Hellbrunn zeigen, was in ihr steckt. Ich bin mit den Fotos gar nicht so unzufrieden, andererseits sind für mich aber klar Randunschärfen bei voller Auflösung erkennbar und ich bin mir ziemlich unsicher, ob die A710 IS die richtige Einsteckkamera für mich ist. Die Alternative, eine Canon Powershot G7 ist doch merklich größer.

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GPS-Koordinaten des Fotospots Hellbrunn: 47.76181,13.06248

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Welche neue Kompaktkamera mit Bildstabilisator

Ricoh Caplio R1Mit der Ricoh Caplio R1 war ich sehr zufrieden und wie man bei Flickr sieht, gab es für Fotos von dieser Kamera auch einige Preise, doch ihr fehlte leider ein Image Stabilizer, den ich bei der Panasonic Lumix FZ20 sehr zu schätzen lernte. Also muss ich mich für eine neue kleine Digitalkamera entscheiden.

Ich habe 3 ko-Kriterien für eine digitale Kompaktkamera, nämlich „echter“ Stabilisator, optischer Sucher und manuelle Einstellmöglichkeiten definiert und dann nach möglichen Modellen gesucht. Viel übrig blieb nicht, denn das Kriterium „optischer Sucher“ schränkt extrem ein. Mit dem Display der Ricoh Caplio R1 war man bei grellem Sonnenlicht chancenlos das Bild einigermaßen zu beurteilen. Auch wenn sich die Technik in der Zwischenzeit verbessert hat, so möchte ich auf diese Möglichkeit nicht ganz verzichten, auch wenn der Parallaxenfehler, je größer der Zoombereich ist, ein relativ großes Problem bei der Ausschnittfestlegung darstellt. Im Grenzfall verwackelt man bei richtiger Kamerahaltung am Auge nicht, mit ausgestreckter Hand aber schon.

Canon PowerShot G7Gefunden wurden nur 2 Modelle von Canon, nämlich die PowerShot A710 IS und die PowerShot G7, die meine Kriterien erfüllen konnten. Der Preisunterschied zwischen beiden Kameras ist beachtlich und daher ist zu überlegen, ob der Mehrpreis der G7 für meine Anforderungen gerechtfertigt ist. Für Papierbilder für das Fotoalbum und für Betrachtung am LCD-Schirm sind 7 oder 10 Megapixel jedenfalls kein Kriterium. Die Sensorgröße der G7 ist schon eher eine Überlegung wert, aber andererseits stellt sich die Frage, ob das Rauschverhalten bei beiden Kameras nicht ähnlich ist, 10 Megapixel mit 1/1,8" CCD-Chip vs. 7 Megapixel mit 1/2,5" Chip bei der A710 IS. Man könnte vermuten, dass sich die beiden Kameras beim Rauschen nicht all zu sehr unterscheiden. Bleibt also für mich aus fotografischer Sicht der Blitzschuh der G7, der den Mehrpreis von etwa 150€ rechtfertigen soll. Natürlich hat die G7 auch noch einige spezielle Features, die mir aber nicht so wichtig erscheinen.

Wie so oft, man muss viele unterschiedliche Fotos machen, bis man merkt, ob eine Kamera für gewisse Motive (un)brauchbar ist. Die Idealkamera gibt es nicht und die Grenzen der Physik existieren nach wie vor. Es gilt also „probieren geht über studieren“ und daher fiel die Entscheidung auf die Powershot A710IS, da ich bei der FZ20 ja einen Blitzschuh habe.

 

 

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Canon PowerShot G7Das Gefühl nach den ersten Testfotos ist gemischt. Irgendwie fehlt es den Bildern an Brillianz, aber es ist ja November, eine kontrastarme Jahreszeit und da ist eben anderes Licht als im Sommer. Der Autofocus ist schneller und besser als bei der Caplio R1. Für die Größe der Kamera überrascht die Qualität bei vollem Tele, aber absolut gesehen bin ich nicht ganz zufrieden. Die Randunschärfen kann man bei voller Auflösung auch deutlich sehen. Das ist aber nicht so entscheidend, denn mehr als 2-3 Megapixel brauche ich nie.

Die Lumix FZ20 kann die Kamera bei vergleichbaren Brennweiten nicht ersetzen, auch wenn es nur um die Darstellung am PC geht. Trotzdem liefert die Kamera relativ zur Größe beachtliche Qualität. Die manuellen Einstellmöglichkeiten sind ausgezeichnet und man kann die Kamera durch den kleinen Griff auch sehr gut halten. Nach den „Knipsfotos“ im Programm-Modus, müssen natürlich noch weitere Tests folgen um ein endgültiges Urteil über die Brauchbarkeit der Kamera für mich, treffen zu können.

GPS-Koordinaten des Fotospots Novemberlandschaft: 47.84534, 12.936143

 

 

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